Apple zwingt Verleger Geld für iPad Apps zu verlangen

UPDATE: „Zeitungsverleger beraten über Vorgehen gegen Apple – Dringlichkeitssitzung am Dienstag“
Wie der Focus Berichtet, plant der Verband deutscher Zeitungsverleger BDZV am kommenden Dienstag eine Dringlichkeitssitzung, um ein gemeinsames Vorgehen gehen Apple zu beraten.
Apple verlangt, dass alle Inhalte-Abos über Apps über den iTunes Store vorgenommen werden müssen. Dies hat zur Folge, dass Apple nicht nur an der App 30% verdient, sondern auch am Abo-Preis eine Provision von 30% erzielt. So viel zum Thema, Apple rettet die Zeitungsbranche…

Laut der Zeitung „de Volkskrant“ untersagt Apple den Verlagen, ihren Abonnenten einen kostenlosen Zugang zur iPad Ausgabe zu gewähren. So sind die Zeitungen ab dem 1. April gezwungen, auch ihren Print Abonnenten Geld für die iPad Ausgabe abzuknöpfen – wenn sie das nicht sowieso schon tun.

Damit wird Apples Dominanz als momentan einziger erstnzunehmender Vertriebskanal für Content auf Tablets sehr deutlich. Hintergrund ist, dass Apple mit 30% am Umsatz im App Store beteiligt ist, und daher sehr daran interessiert ist, dass möglichst viele Apps kostenplflichtig angeboten werden. Hier sind die Zeitungs-Abos besonders attraktiv, da hier nicht nur ein einmaliger Umsatz pro App, sondern ein monatlicher Umsatz für das Abo, generiert wird.

Lesen Sie auch: Walled Gardens, Apps und Paid Content

Quelle: Apple Insider

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