Zahlungsbereitschaft für Apps sinkt

Vor kurzem erst hat der Apple App Store die 10 Milliarden Downloads Marke geknacktübrigens in kürzerer Zeit, als der iTunes Store für 10 Milliarden Marke benötigte.

Doch obwohl mit der steigenden Smartphone-Penetration auch die App Downloads rasant wachsen, ist die Zahlungsbereitschaft für Apps seit 2010 deutlich gesunken:

  • 74% sind nicht bereit, für eine App zu zahlen (2010: 64%)
  • Nur 7% sind bereit, für eine App 2€ oder mehr auszugeben (2010: 14%)

Diese Entwicklung ist eine Folge der raschen Verbreitung der Smartphones. Die zahlungsbereiten Early Adopter werden im Massenmarkt marginanlisiert, die neuen Käuferschichten legen ein anderes Nutzungsmuster an den Tag.
So ist beispielsweise der Anteil von Smartphone Nutzern mit Prepaid Tarifen von 10% auf 17% gestiegen. Hier kann unterstellt werden, dass Prepaid Nutzer eher an der Nutzung des Gerätes an sich interessiert sind, als an der Nutzung des mobilen Internets. Logischerweise ist bei solchen Nutzer die Zahlungsbereitschaft für Apps geringer, da viele Apps eine Internetverbindung erfordern bzw. aufbauen.

Auch für die Zukunft der Apps generell ist diese Statistik interessant. Der hohe Entwicklungsaufwand für Apps wird sich nur lohnen, wenn dieser auch monetarisiert werden kann. Die Flut an „Me-too“ Apps wird diese schlichte Erforderniss auf Dauer nicht verdecken können.

Datenherkunft: Mobile Effects 2011

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